Funktion der Sankey-Darstellung
Die Sankey-Darstellung dient der Visualisierung von Stoff- und Energieströmen auf dem Schema. Dabei werden Massen-, Energie- oder Exergieströme in ihren Mengenproportionen angezeigt (siehe folgenden Slider). Die Stärke der Netzlinien entspricht der relativen Größe des betreffenden Stromes.
Die zugrundeliegenden Werte für Massen-, Energie- und Exergiestrom werden in einer Tabelle als Tooltip eingeblendet, wenn die Maus über den entsprechenden Pin geführt wird (siehe die dritte Abbildung im folgenden Slider).
Aktivieren der Sankey-Darstellung
Die Sankey-Darstellung kann erst nach der Simulation mit den passenden Stoffeigenschaften (Wärme/Kälte: Temperaturabhängig, Brennstoff: Mit Zusammensetzung) angezeigt werden.
Zur Aktivierung der verschiedenen Sichten der Sankey-Darstellung stehen die folgenden Buttons im Schema-Ribbon in der Gruppe Darstellung zur Verfügung.
Massensicht anzeigen
Energiesicht anzeigen
Exergiesicht anzeigen
Um die Sankey-Darstellung abzuschalten und zur normalen Ansicht zurückzukehren, klicken Sie erneut auf den jeweils aktiven (grau unterlegten) Sichtbutton.
Bei Bedarf lassen sich die einzelnen
Netze (geordnet nach Stoffmodellen) ein- und ausblenden.
Enthalpie- und Exergieströme
In der Energiesicht werden die Enthalpieströme dargestellt.
Die Enthalpie- und Exergieströme werden auf der Basis des Referenz- und des Umgebungszustands berechnet. Diese werden im Formular des eSim-Knotens angegeben und können aus den Stammdaten übernommen werden. Der Bezugspunkt für die Exergieberechnung ist der Umgebungszustand. Der Bezugspunkt für die Enthalpieberechnung in der Simulation ist der Referenzzustand (im Allgemeinen 25 °C und 1 bar).
Um eine geeignete Sankey-Darstellung zu realisieren, wird zur Bestimmung der Pfeilstärke von Enthalpieströmen als Bezugspunkt der absolute Nullpunkt (und nicht wie in der Simulation der Referenzzustand) verwendet.
Die Stärke der Pfeile repräsentiert den Absolutwert der Enthalpiedifferenz zum Nullpunkt.
Zum Beispiel kann ein Zustand bei 20 °C und 1 bar eine ähnliche Pfeilstärke wie ein Zustand bei 30 °C und 1 bar aufweisen, auch wenn die in der Simulation (mit dem Referenzzustand als Bezugspunkt) berechneten Enthalpien einmal negativ und einmal positiv sind.



