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Modell der Power-to-Heat-Komponente

Beispiel: Modell der Power-to-Heat-Anlage

Am Beispiel der Power-to-Heat-Komponente wird der Aufbau eines Modells verdeutlicht.

Symbol

In der folgenden Abbildung sehen Sie das Symbol der Power-to-Heat-Komponentenvorlage, geöffnet im Template-Editor. Das Symbol wird dort angezeigt, wie es auf dem Schema zu sehen ist, lediglich ergänzt um die Umrisslinien. In dem Symbol-Editor können Sie das Symbol bearbeiten.

Pins

Im Template-Explorer finden Sie unterhalb des Symbols die Anschlusspunkte. Damit öffnen Sie den Pin-Editor. In diesem wird das Symbol ebenfalls angezeigt, allerdings nur im Hintergrund. Auf den Rändern des Symbols sehen Sie die Pins. Im Pin-Editor können Sie neue Pins hinzufügen und bestehende Pins verschieben oder entfernen und ihre Eigenschaften (z. B. Beschreibung, Name, Farbe, Standardstoffmodell) definieren.

Subschema

Im Subschema sehen Sie das Innenleben der Komponente (siehe folgende Abbildung).

Links oben befindet sich zum Beispiel das unverbundene Elementary ComponentInfo. Dieses stellt Textfelder zur Verfügung, in denen spezifische Informationen Informationen über eine Komponente, wie Hersteller, Typ oder Quelle, hinterlegt werden können.

Außerdem sehen Sie in dem Subschema besonders gefärbte Elementarys, die Konnektoren. Die Farbe zeigt an, welcher Energieform sie zugeordnet sind. Zum Beispiel gehört links der TOP-Energy-stromrot gefärbte Konnektor connElectricitySink zum Pin „Elektrizität“, weil die Power-To-Heat-Anlage eine Stromsenke darstellt. Auf der rechten Seite gibt es die Konnektorbox connBoxWaterHeatingSource, weil eine Wärmequelle verwendet wird.

Von den Konnektoren werden nach innen Pinvariablen weitergeben: Leistungen (linear optimierbar, rot), ggf. Leistung algebraisch (grau), minimale, maximale Leistungen und Nennleistungen. Diese sind allgemein „Leistungen“ oder „Massenströme“ (z. B. Dampf) und entsprechen keiner spezifischen Energieform. Diese werden zu den Boxen geleitet, in denen sie gebraucht werden. Die zentral positionierte Box BoxEfficiency_1output beschreibt zum Beispiel die energetische Umwandlung von Strom in Wärme. Daher gehen hier sowohl die Pinvariablen des Strom- als auch des Wärmekonnektors ein.

Rechts unten befindet sich die BoxOperatingCosts. Diese enthält die Betriebskosten. Hier gehen die Pinvariablen OperatingHours (Betriebsstunden), lP (linear optimierbare Leistung) und lInvest (Investitionskosten) ein, da diese drei benötigt werden, um die betriebsstundenabhängigen, energieabhängigen und investitionskostenspezifischen Betriebskosten zu berechnen.

Template-Explorer

Klicken Sie im Template-Explorer auf die Pluszeichen, um die einzelnen Elementarkomponenten zu öffnen. Die hierarchische Struktur wird dadurch sichtbar: Die Elementarkomponenten haben im Template-Explorer dieselbe Struktur wie eine Komponente. Lediglich der Symboleditor wird in der Baumstruktur der Elementarkomponenten nicht angezeigt.

Primitive

Die folgende Abbildung zeigt Primitive am Beispiel der Elementarkomponente boxEfficiency_1_output_operation. Sie sehen hier zum Beispiel Primitive für Nennleistungen und Wirkungsgrad.

Nicht aktive Elementarys besitzen keine Primitive. Um zum Beispiel Primitive der Kennlinie zu sehen, müssen Sie diese erst aktivieren, indem Sie in der Komponente die Auswahl Festlegung der Energiewandlung auf Absolute Kennlinie stellen.
Weitere Informationen stellt der Artikel zum Datenmodell bereit.

Ein- und Ausgabeformulare

Im Template-Explorer finden Sie unter Forms die Ein- und Ausgabeformulare. Hier werden zum Beispiel die unterschiedlichen Tabs definiert, Überschriften gesetzt (Headline name=“Power-to-Heat“) oder Unterformulare (Subforms) aus den Elementarys eingebunden.

Modellbeschreibung

Beispielhaft zeigt die folgende Abbildung das Formular Modellbeschreibung der Elementarkomponente efficiencyConst_1output. Die Modellbeschreibung enthält die PML-Gleichungen. Hier werden zum Beispiel die Leistungen über einen Wirkungsgrad umgerechnet.

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