Äquidistante und nicht äquidistante Zeitreihen
ETA kann äquidistante und nicht äquidistante Zeitreihen erstellen und verarbeiten.
Im Eigenschaftenfenster der Zeitreihe kann angezeigt werden, ob die Einteilung der Zeitachse äquidistant oder nicht-äquidistant ist.
Mit der Methode Umwandeln in nicht äquidistant können äquidistante Zeitreihen in nicht äquidistante Zeitreihen umgewandelt werden.
Mehrere Methoden stehen zur Auswahl, um Zeitreihen äquidistant zu machen.
Das Verhalten äquidistanter und nicht äquidistanter Zeitreihen beim Löschen, Einfügen und Bearbeiten von Datenpunkten unterscheidet sich.
Äquidistante Zeitreihe
Eine äquidistante Zeitreihe hat durchgängig dieselbe Schrittweite. Wird eine Größe in einem festen zeitlichen Raster mit gleich großen Zeitschritten gemessen, entsteht eine äquidistante Zeitreihe. Zum Beispiel ist der in Stundenschritten hinterlegte Strombedarf eines Gebäudes eine äquidistante Zeitreihe, denn eine Stunde hat (im Unterschied zu einem Monat oder einem Jahr) eine eindeutige konstante Länge auf der Zeitachse (siehe folgende Abbildung).
Werden im ETA Werte einer Zeitreihe gelöscht, der die Eigenschaft äquidistant zugeschrieben ist, so verschieben sich die verbliebenen Werte automatisch, damit keine leeren Datenpunkte entstehen. Die Werte rücken gewissermaßen auf dem Zeitstrahl auf, um die entstandenen Lücken zu schließen.
Nicht äquidistante Zeitreihe
Eine nicht äquidistante Zeitreihe ist nicht durch gleiche Zeitschritte eingeteilt, sondern sie weist unterschiedliche Schrittweiten auf. Die zeitlichen Abstände zwischen den Messwerten bzw. Datenpunkten sind nicht konstant. Die folgende Abbildung verdeutlicht den Unterschied zwischen einer äquidistanten und einer nicht äquidistanten Zeitreihe.
Die Länge des letzten Zeitschritts einer nicht äquidistanten Zeitreihe können Sie ändern.


