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Entwicklungsoptionen

Formular Entwicklungsoptionen

Das Formular Entwicklungsoptionen bietet fortgeschrittenen Anwendern von TOP-Energy die Möglichkeit, zusätzliche Einstellungen der Komponente vorzunehmen, die für den normalen Gebrauch nicht nötig sind. Voraussetzung für die Verwendung dieser Optionen ist das notwendige Expertenwissen.

Das Formular Entwicklungsoptionen befindet sich unter dem Reiter Notizen und Tooltip. Lesen Sie für Sonderfälle die Tooltips der Bezeichner gründlich. Die folgenden Entwicklungseinstellungen kommen in den Komponenten wiederholt vor.

Energiewandlungsanlagen

Energiewandelnde Komponenten können in den Entwicklungsoptionen den Wirkungsgradzusammenhang, Ergebnis– und Initialisierungswerte enthalten.

Wirkungsgradzusammenhang extern definieren

In einigen Komponenten, z. B. der Gasturbine, können Experten den physikalischen Zusammenhang der Energieumwandlung optional entfernen, wenn dieser mit Komponenten der Programmierbaren Steuerung abgebildet werden soll. Im Formular Technische Eingabedaten wählen Sie dazu die Einstellung Konstanter Wirkungsgrad und im Formular Entwicklungsoptionen setzen Sie ein Häkchen bei Wirkungsgradzusammenhang extern definieren (siehe folgende Abbildung). Dann wird der eingegebene Wirkungsgrad nur zur Berechnung der Nennzustände verwendet, aber der Zusammenhang zwischen produzierter und verbrauchter Leistung, das heißt Strom- und Brennstoffleistung, ist aufgehoben. Das kann sinnvoll sein, wenn Komponenten der programmierbaren Steuerung unterschiedliche Wirkungsgradkennlinien, deren Verwendung zum Beispiel von der Außentemperatur oder vom Betrieb einer anderen Komponente abhängig ist, vorgeben.

Betriebs- und Volllaststunden

Bei Komponenten, wie der Gasturbine oder dem Heißwasserkessel, befinden sich auf dem Formular Entwicklungsoptionen Initialisierungs- und Ergebniswerte der Volllast- und Betriebsstunden. TOP-Energy berechnet während der Simulation die jährlichen Betriebs– und Volllaststunden und weist sie in h/a in den Technischen Ausgabedaten aus. Von der Anzahl der gesamten Volllaststunden können die Reinvestitionskosten abhängen, wenn zum Beispiel nach 20.000 Vollbenutzungsstunden (VBh) eine Reinvestitionszahlung fällig ist, die im eValuate berücksichtigt werden muss. Im Normalfall geht TOP-Energy davon aus, dass die Komponente zu Beginn der Simulation neu ist. Hat eine Komponente bereits eine bestimmte Zahl an Vollbenutzungsstunden absolviert, können Sie in den Entwicklungsoptionen die Volllaststunden und Betriebsstunden als Initialisierungswerte eintragen.

Bei Verwendung verschiedener Stützjahre im Szenarienmanager werden die Initialisierungswerte der auf das erste Stützjahr folgenden Stützjahre während der Auswertung überschrieben! Im Formular Entwicklungsoptionen können Sie unter Ergebniswerte des Anlagenbetriebs sehen, wie viele Vollbenutzungs- und Betriebsstunden die jeweilige Komponente bis zum Ende des jeweiligen Stützjahrblocks absolviert hat.

Bedarfe

In den Bedarfskomponenten können unter den Entwicklungsoptionen wie bei den Energiewandlungskomponenten die Initialisierungswerte eingetragen werden.

Tarife

Die Tarifkomponenten verfügen über Entwicklungsoptionen. In den bidirektionalen Tarifen (z. B. Stromtarif) finden sich Einstellungen zur mathematischen Beschreibung des Modells. In manchen Sonderfällen kann es helfen, hier eine andere Formulierung zu benutzen, um numerische Probleme in der Optimierungsrechnung zu beheben.

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