In diesem Tutorial werden die Komponenten Temperaturrandbedingung_Reihenschaltung und Temperaturrandbedingung_Parallelschaltung vorgestellt. Damit können die Vorlauftemperaturen von Wärmeerzeugern in Reihenschaltungen begrenzt werden. Bei Parallelschaltungen kann eine minimale Mischtemperatur vorgegeben werden. Die Umsetzung von Temperaturrestriktionen über Komponenten der Programmierbaren Steuerung ist nicht mehr notwendig.
Reihenschaltung
In der ersten Schaltung wird die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe in einer Reihenschaltung auf 60 °C begrenzt, indem die maximale abzugebende Leistung dieser Komponente ins Verhältnis zum Gesamtbedarf gesetzt wird. Eine detaillierte Beschreibung der Berechnung finden Sie in der Dokumentation der Komponente Temperaturrandbedingung_Reihenschaltung.
Parallelschaltung
In der zweiten Schaltung kann mittels der Komponente Temperaturrandbedingung_Parallelschaltung einer Parallelschaltung von Gaskessel und Geothermie eine minimale Vorlauftemperatur vorgeschrieben werden. Bei konstantem Wärmebedarf soll eine Vorlauftemperatur von mindestens 80 °C realisiert werden. Die detaillierte Berechnung der Leistungsverhältnisse, welche diese Mischtemperatur garantieren, finden Sie in der Dokumentation der Komponente Temperaturrandbedingung_Parallelschaltung.
Kombination (komplexe Wärmeschaltung)
In der dritten Schaltung wird eine Kombinationsschaltung aufgebaut, in welcher eine Reihenschaltung in einem Parallelstrang eingebettet wird. Um diese Schaltung temperaturgesteuert zu betreiben, werden sowohl die Komponente Temperaturrandbedingung_Parallelschaltung als auch die Komponente Temperaturrandbedingung_Parallelschaltung benutzt und miteinander verknüpft. Zusätzlich wird der Bedarf stufenweise erhöht und eine variable minimale Vorlauftemperatur gesetzt.
Mit der Komponente Zeitreihen-Ansicht können die relevanten Zeitreihen im ETA angezeigt werden.




