Die Komponente Pumpe
Die Komponente Pumpe repräsentiert eine Pumpe für ein flüssiges Wärmeträgermedium.

Komponentenvorlage
Die Komponentenvorlage Pumpe.e-ctpl befindet sich im Unterordner _Verteilnetz im Komponentenvorlagen-Ordner Wärmeversorgung.
Einbindung in ein Schema
Funktionsweise
Wählen Sie zuerst aus der Drop-down-Liste den Pumpentyp: Ideal, mit Drossel-, Proportionaldruck- oder Konstantdruckregelung (siehe folgende Abbildung). Das Formular passt sich entsprechend an.
Betriebsverhalten
Geben Sie den Volumenstrom als geschätzten Eingabewert an. Nach ihm und nicht nach dem tatsächlichen Volumenstrom wird optimiert.
Orientierung bieten die Referenzwerte in der Tabelle im Formular (siehe folgende Abbildung).
Drosselregelung
Die drosselgeregelte Pumpe ist mit einem Drosselorgan ausgestattet, das einen zusätzlichen Druckverlust erzeugt. Dadurch kann der Volumenstrom des Wärmeträgermediums einem definierten Wärmebedarf entsprechend reduziert werden.
Für die Pumpe mit Drosselregelung geben Sie die Pumpenkennlinie mit den absoluten Werten des Nennvolumenstroms und der Förderhöhe vor. In einer zweiten Tabelle spezifizieren Sie die Leistungsaufnahme mit der Elektrischen Wirkleistung in Abhängigkeit vom Nennvolumenstrom der Pumpe (siehe folgende Abbildung).
Druckregelung
Für die Pumpen mit Druckregelung, Proportionaldruck- und Konstantdruckregelung, sind für den Auslegungspunkt der Pumpe der Nennförderstrom, die Nennförderhöhe, die Nennleistung des Pumpenmotors und die Nenndrehzahl anzugeben.
Zusätzlich sind die Pumpenkennlinie und die Kennlinie der Leistungsaufnahme zu spezifizieren (siehe folgende Abbildung).
Hydraulische Netzverluste und Nennleistung
Geben Sie zu den Hydraulischen Verlusten des Netzes den Druckverlust im Netz und den dazugehörigen Volumenstrom an.
Unter Nennleistung ist die Nennleistung des Pumpenmotors anzugeben.
Die weiteren technischen Eingabedaten richten sich nach dem Pumpentyp.
Ideal
Eine ideale Pumpe hat keine Wirkungsgradverluste in Teillast. Der elektrische Leistungsbedarf hängt nur von dem eingegebenen Druckverlust und dem dazugehörigen Volumenstrom ab.
Geben Sie den Motorwirkungsgrad und den Polytropen Wirkungsgrad an (siehe folgende Abbildung).
Dabei sind zur Gewährleistung numerischer Stabilität die folgenden, auch im Formular angegebenen, Hinweise zu beachten.
In der Deklaration muss für die Variable V_dot_ref als Startwert ein beliebiger Wert der in der Kennlinie angegebenen Volumenströme gewählt werden.
Die Pumpenkennlinien müssen zusätzlich zu den aus den Datenblättern bekannten Werten je zwei Wertepaare als untere und obere Grenze enthalten.
Proportionaldruckregelung
Eine proportionaldruckgeregelte Pumpe regelt den Druck abhängig von der Durchflussmenge. Dadurch kann bei sinkendem Wärmebedarf und somit geringerer Durchflussmenge des Wärmeträgermediums zusätzlich Energie gespart werden, da sich die Leistungsaufnahme der Pumpe reduziert.
Konstantdruckregelung
Eine drehzahlgeregelte Pumpe mit Konstantdruckregelung sorgt dafür, dass bei schwankendem Wärmebedarf der Versorgungsdruck für den gesamten Förderstrombereich von Vmin bis Vmax konstant bleibt.







