Filtern nach Werten
Die Methode Filtern nach Werten wird in zwei Schritten ausgeführt. Im ersten Schritt werden die Werte einer Zeitreihe nach ihrem Verhältnis zu einem Wert (Filterbedingung) gefiltert. Im zweiten Schritt werden die Werte, welche die Filterbedingung erfüllen, mit einem Ersatzwert belegt.
Für den Ersatzwert gibt es drei Möglichkeiten:
Methode starten
Um die Methode zu starten, wählen Sie im Menüband oder im Kontextmenü der Zeitreihe im Projektexplorer Methoden → Flter→ Filtern nach Werten (siehe folgende Abbildung) oder verwenden Sie die Tastenkombination <Strg>+>Alt>+<U>.
In dem sich öffnenden Fenster (siehe folgende Abbildung) wählen Sie unter Zeitreihen die zu bearbeitende Zeitreihe aus. Eine Mehrfachauswahl ist nicht möglich.
Filterbedingung
Unter Filter Werte nach folgender Bedingung legen Sie das Verhältnis der auszufilternden Werte zu einem Wert im Rahmen eines Toleranzbereichs fest. Der Wert, die dazugehörige Einheit und die Toleranz sind frei zu bestimmen. Für das Verhältnis zum Wert stehen die Vergleichsoperatoren >=, = und <= zur Verfügung. Dabei gilt im Einzelnen:
Bei Bedarf kann die Toleranzgrenze für die Filterbedingung angepasst werden.
Die Option leere Datenpunkte filtern deaktiviert die Auswahl nach Werten. Durch sie werden ausschließlich leere Datenpunkte mit dem Ersatzwert belegt.
Die folgende Abbildung verdeutlicht den Prozess des Filterns nach Werten (hier: Bereinigung) schematisch.
Weitere Einstellungen
Unter Parameter für den Ersatzwert wird der Ersatzwert bestimmt (siehe oben).
Zuletzt wählen Sie, ob die jeweilige bestehende Zeitreihe mit den gefilterten Werten überschrieben werden soll oder ob jeweils eine neue Zeitreihe zusätzlich erstellt werden soll.
Um das Filterergebnis auf parallele Zeitreihen mit denselben Zeitpunkten übertragen zu können, werden beim Filtern die Ersatzwerte 0 und 1 verwendet. Dann wird die Zeitreihe der Filterergebnisse (erste Zeitreihe) mit der Zeitreihe, auf welche die Filterzeitpunkte übertragen werden sollen (zweite Zeitreihe), mulipliziert. Auf diese Weise wird die zweite Zeitreihe nach den Zeitpunkten gefiltert, zu denen in der ersten Zeitreihe ein bestimmter Wert oder Wertebereich auftritt. Dies ist zum Beispiel zum Filtern von Hochlastzeitfenstern sinnvoll.



